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Abschlussveranstaltung des Projekts "ProHome"

Das interdisziplinäre Projektteam aus dem Lehrstuhl für BWL, insb. Arbeit, Personal und Organisation der HHU, dem Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Arbeitspsychologie, dem Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, dem Institut für Medizinische Soziologie und dem Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung hat über einen Zeitraum von drei Jahren untersucht, wie man die Arbeit im Homeoffice im Hinblick auf Produktivität, Arbeitszufriedenheit und Gesundheit verbessern kann. 

Aufbauend auf einer groß angelegten Status Quo-Erhebung in Form von Online-Befragungen und ergänzenden Fokusgruppensitzungen zu der Ausgestaltung der Arbeit im Homeoffice in den beteiligten Unternehmen haben wir zentrale unternehmensspezifische Handlungsfelder identifiziert. Im Anschluss wurden gemeinsam mit den Unternehmen maßgeschneiderte Interventionsmaßnahmen entwickelt und deren Umsetzung geplant. Im Rahmen der anschließenden Interventionsphase testeten wir die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit. 

Auf Basis der Erhebungen konnten wir drei zentrale Handlungsfelder identifizieren: 

1.      Führung auf Distanz
2.      Effizient arbeiten im Homeoffice
3.      Ergonomie und Bewegung

Unsere Ergebnisse zeigen unter anderem, dass mehr Arbeit im Homeoffice einhergeht mit:

  • höherer Produktivität
  • höherer Innovationsfähigkeit
  • höherer Arbeitszufriedenheit
  • weniger technikinduziertem Stress (Technostress)
  • einer besseren Fähigkeit, im Privaten von Belastungen bei der Arbeit abzuschalten.


Neben der Vorstellung des Projekts durch Prof. Dr. Stefan Süß und der Präsentation der Projektergebnisse durch Jörn Brandt, Dr. Ana Philippsen und Dr. Louisa Scheepers gab Prof. Dr. Florian Kunze in einer Keynote interessante Einblicke in die aktuellen Entwicklungen in der hybriden und flexiblen Arbeitswelt. Dr. Milena Sina Wütschert berichtete in ihrer Keynote über flexible Arbeitsformen und Gesundheitsschutz in der Schweiz. Nicole Maslosz-Meyer von Jacques‘ Weindepot und Annika Müller von SUNZINET ergänzten die wissenschaftlichen Erkenntnisse durch praxisnahe Einblicke in die Ausgestaltung der Arbeit außerhalb des Büros aus der Sicht von zwei Unternehmen, die beforscht wurden. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion zu der Frage „Wie kann die Arbeit im Homeoffice gut gestaltet werden?“ mit Prof. Dr. Mustapha Sayed von der BARMER, Jutta Schindera von der Deutschen Telekom, Dr. Rolf Schmucker vom Institut DGB-Index Gute Arbeit und Prof. Dr. Anita Tisch von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Die Veranstaltung endete mit einer abschließenden Zusammenfassung durch Prof. Dr. Stefan Süß. Die gesamte Veranstaltung wurde durch Hörfunkmoderator Uwe Schulz sehr sachkundig und gelungen moderiert.

Wir danken allen Beteiligten, dem gesamten Projektverbund sowie den interessierten Teilnehmenden vor Ort im Haus der Universität und digital im Livestream. 

Sie möchten mehr über die Veranstaltung erfahren?

  • Dann können Sie den Podcast über die Veranstaltung ab dem 17.02.2026 auf Spotify, iTunes, Amazon Music, YouTube Music, YouTube und hier anhören.

Sie haben die Veranstaltung leider verpasst oder möchten nochmal genauer reinhören? 

Sie sind interessiert an allen Details rund um das Projekt ProHome und seinen Ergebnissen?

  • Dann schreiben Sie uns gerne eine Mail mit dem Betreff „Abschlussbericht“ an prohome(at)hhu.de. Der Abschlussbericht zum Projekt wird voraussichtlich im April dieses Jahres verfügbar sein. Wir stellen ihn dann gerne zur Verfügung!
Kategorie/n: WiWi-Orga-Perso-Aktuell